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Überprüfung und Tuning

SarahhoaDem Roller geht es oftmals wie dem Motorrad oder einem Cabriolet. Im Winter wird es eingemottet. Begeisterte Scooter-Besitzer werden dann im neuen Jahr spätestens mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kribbelig und wollen so schnell wie möglich wieder auf die Straße mit ihrem Roller. Doch bevor es in die neue Saison geht, sollte der Roller auf seinen technischen Zustand geprüft werden. Es bietet sich auch an, den Roller etwas früher startklar zu machen und eventuell anstehende Reparaturarbeiten durchzuführen.

Die ersten Checkpunkte: die Dichtheit prüfen

Ist der Roller den ganzen Winter nicht bewegt worden, sollte er nun für die Durchsicht in die Werkstatt oder Garage gerollt werden. Die erste wichtige Aufgabe ist es dann, den Boden in dem Bereich, in dem derRoller stand, auf etwaige Ölflecken zu überprüfen. Finden sich hier keine Flecken, ist das schon ein gutes Zeichen. Der Scooter sollte nun noch nicht gleich gestartet werden. Zunächst sollten die Ölstände überprüft werden. 


Das betrifft das Getriebe- sowie das Motorenöl. Bei einem Zweitakter ist außerdem der Ölstand im Öltank zu kontrollieren. Es kann aber auch sinnvoll sein, zumindest das Motorenöl nach einer langen Standzeit zu tauschen. Denn über die Monate kann restlicher Kraftstoff aus dem Vergaser über den Zylinder in das Motorenöl abfließen. Das beeinträchtigt die Schmiereigenschaften des Motoröls signifikant.

Elektrik, Bremsen und Räder
Abhängig vom Alter, der Motorenart und dem Modell kann auch die Zündkerze verölen. Daher sollte auch die Zündkerze herausgedreht und einer Sichtprüfung unterzogen werden. Gleiches gilt auch für die Stecker an den Zündleitungen. Je nach Standort sollten Zündkabel und andere elektrische Leitungen auf Mäuse- oder Marderbisse überprüft werden. Im Anschluss werden die Bremsen geprüft. Durch die lange Standzeit kann sich Korrosion bilden, mechanisch bewegliche Teile setzen sich vielleicht fest. 

Bremsflüssigkeit kann austreten oder Wasser angezogen haben über den Winter. Ist beim Rollen des Scooters eine Bremswirkung festzustellen, ist das ein gutes Zeichen. Wenn der Roller aber später läuft, sollte die Bremsanlage auf Nebenstraßen langsam warm gebremst werden, denn auch Bremstrommel und Bremsscheibe können Rostansetzen. Schon an den Rädern, können auch die Reifen geprüft werden. Das Alter der Reifen ist seitlich an der Karkasse in der DOT-Nummer enthalten. Außerdem ist der Reifendruck zu kontrollieren. Speichenräder können sich verziehen und müssen dann mit einer Lehre wieder eingestellt werden. 

Startvorbereitungen und die ersten Motorumdrehungen
Eventuell ist nun auch die Zeit gekommen, den Luftfilter zu erneuern. Normalerweise sollte die Batterie über den Winter abgeklemmt werden, wenn der Roller die ganze Zeit über nicht gestartet wurde. In jedem Fall muss die Spannung geprüft werden. Das Starten kann etwas dauern, da sich der Vergaser eventuell erst wieder mit Kraftstoff füllen muss. Oft helfen mehrere Startversuche mit sehr wenig Gasgeben. Außerdem ist der Choke (Kaltstartklappe) aufzudrehen über den entsprechenden Bowdenzug (falls vorhanden). Läuft der Motor, sollte die ersten zehn Minuten nicht Vollgas gegeben werden. Der Öldruck muss sich erst aufbauen, sodass die Schmierung wieder ordentlich funktioniert. Abschließend wird noch die gesamte Beleuchtung auf ihre Funktion geprüft.

Ersatzteile austauschen wie Filter, Antriebsriemen oder Betriebsflüssigkeiten
Wie eingangs bereits erwähnt, kann es empfehlenswert sein, den Roller schon etwas eher aus seinem Winterlager zu holen. Nämlich dann, wenn noch wichtige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden sollen. Dann müssen Bremsbeläge und Bremsscheibe überprüft werden, eventuell sind Zündkerze und Zündkabel zu ersetzen. Auch die Zündbox oder Zündspule kann durch die lange Standzeit Schäden aufweisen. Mit zunehmenden Alter des Rollers kann auch der Vergaser erste kleinere Defekte aufweisen. Dazu gehören gerissene Manschetten (die Weichmacher dünsten mit der Zeit aus, Gummis werden porös und brüchig) und Düsen. 

Darüber hinaus sollten in großen Abständen zu erneuernde Wartungsteile geprüft bzw. deren letzter Wechsel recherchiert werden. Dazu gehört das Getriebeöl, eventuell das Motoröl und auch der Antriebsriemen bei einer stufenlosen Automatik. Letztgenannter ist von den Wartungsintervallen mit einem Steuerriemen von einem Auto zu vergleichen. Abschließend können noch die Stoßdämpfer am Hinterrad und der Vordergabel geprüft werden. Auch hier tritt im Lauf der Zeit gerne das Öl aus. In Motorradwerkstätten kann das Hydrauliköl schnell wieder aufgefüllt werden. Ist der Werkstattbesuch nicht zu vermeiden, bietet sich auch der Bremsflüssigkeitswechsel an. Außerdem sollte auch geprüft werden, ob eine neue Hauptuntersuchung (TÜV) fällig ist.

Ob selbst oder Werkstatt - preiswerte aber hochwertige Ersatzteile verwenden
Bei einigen der fälligen Reparaturarbeiten kann ein Werkstattbesuch unumgänglich sein. Doch ob die Reparaturen nun selbst oder durch eine Werkstatt durchgeführt werden, bei den Ersatzteilen lässt sich viel Geld sparen, ohne auf hochwertige und langlebige Teile zu verzichten. Auch mit einem notwendigen Werkstattbesuch macht das Sinn, denn so ist stets gewährleistet, dass die Verschleißteile nicht nur preiswert, sondern eben auch hochwertig sind. Immer mehr online Händler spezialisieren sich auch auf Motorroller und bieten ein fast genau so gutes Angebot, wie z.B. die Autoteile Händler, die als Vorreiter der Branche gelten. Die Webseite www.Ersatzteilekauf24.de ist dafür ein gutes Beispiel. Hier werden nicht nur hochwertige und preiswerte Ersatzteile angeboten. Auch das Sortiment an sich wird ständig ausgeweitet und wird womöglich bald auch zahlreiche Teile für Motorroller beinhalten. 

Jetzt geht es in der neuen Rollersaison langsam auf die Straße
Wenn es dann in die neue Saison geht, ist noch die Motorradbekleidung einschließlich des Helms zu überprüfen. Die ersten Fahrten sollten besonnen und ruhig durchgeführt werden, um eventuell weitere Schäden zu erkennen. Darüber hinaus muss der Fahrer auch erst wieder ein Gefühl für seinen Roller bekommen. Wird der Scooter wie beschrieben vor jeder neuen Saison einem ausführlichen technischen Check einschließlich notwendiger Instandhaltungsreparaturen unterzogen, sind meist nur wenig Arbeiten nötig und die Kosten halten sich in einem niedrigen Bereich.

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